E-Bass

Epiphone EB-0 Bass

Epiphone · EB-0 Bass

Preis: 266 EUR – 610 EUR

Preisverlauf 08.09.2026 14.10.2026
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Verfügbarkeit: 9/10 (Häufig)

Eine von Gibson lizenzierte Reissue-Ausführung des SG-förmigen Short-Scale-Basses aus den frühen 1960er-Jahren, mit einem einzelnen halsnahen Humbucker für ein dickes Vintage-Fundament.

Wo erhältlich? Zum günstigsten Angebot – 266 EUR Informationen zum Instrument

Informationen zu Epiphone EB-0 Bass

Die EB-0 übernimmt den SG-förmigen Mahagoni-Korpus, auf den Gibson das Modell ab 1961 umstellte, nachdem die ursprüngliche Doppel-Cutaway-Silhouette im Les-Paul-Junior-Stil zugunsten der neu eingeführten SG-Linie überarbeitet worden war. Epiphones Ausführung behält diesen Korpus aus massivem Mahagoni bei, dazu einen geschraubten Mahagoni-Hals im SlimTaper-D-Profil, ein Palisander-Griffbrett mit schlichten weißen Punkteinlagen und einen einzelnen Sidewinder-Humbucker nah am Hals - dieselbe Pickup-Position, die dem Original seinen berühmt dröhnenden Tiefenanteil verlieh. Chrom-Hardware mit Nickel-Mechaniken und eine Cherry-Lackierung runden eine Verarbeitung ab, die laut Rezensionen spürbar hochwertiger wirkt, als der moderate Preis vermuten lässt - auch wenn der dicke Urethan-Lack Teile des Instruments aus der Nähe etwas weniger fein wirken lässt.

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Quelle: https://reverb.com/item/92100392-epiphone-eb-0-sg-bass-cherry-repaired-hea-ds-tock

Klangcharakter von Epiphone EB-0 Bass

Der einzelne Sidewinder-Humbucker sitzt nah am Hals - dieselbe Position, die dem ursprünglichen Gibson-Design seinen berühmt riesigen, dröhnenden Tiefenanteil verlieh und ihm unter Spielern den Spitznamen „Mudbucker“ einbrachte, also bewusst bassbetont statt ausgewogen abgestimmt. Bei der Epiphone-Ausführung ergibt das einen grollenden, tieflastigen Ton mit überraschend ernstzunehmendem Bassfundament für die kompakte Größe des Instruments, auch wenn manche Spieler ihn im Vergleich zu einem Gibson-Original als vergleichsweise hohl empfinden. Der massive Mahagoni-Korpus trägt zum warmen, erdigen Grundcharakter bei, der für dieses Holz typisch ist, während der begrenzte Klangumfang eines einzelnen Tonabnehmers und ein von vielen als kaum wirksam beschriebener Tonregler dafür sorgen, dass der Bass eher eine starke, eigenständige Klangfarbe als breite Vielseitigkeit bietet.

Warm Knurrend Vintage-Klang Voluminös

Was Besitzer der Epiphone EB-0 Bass sagen

Beim Klang gehen die Meinungen recht gleichmäßig auseinander: Manchen Spielern ist er zu dumpf, andere loben genau diesen satten, tiefenbetonten Charakter mit klaren Höhen als genau den authentischen 60er-Vintage-Ton, den sie gesucht haben, gelegentlich mit einem losen Vergleich zur Wärme eines Rickenbacker-Basses. Die Verarbeitung wird für die Preisklasse von rund 200-250 Dollar durchgehend gut bewertet, auch wenn die Konsistenz zwischen einzelnen Exemplaren umstritten ist - manche Besitzer berichten, positiv überrascht gewesen zu sein, wie gut ihr Bass klang und spielte, andere mussten mehrere Exemplare ausprobieren, bevor eines überzeugte. Der mit Abstand am häufigsten genannte Kritikpunkt bleibt der ausgeprägte Hals-Senker-Effekt im Stehen, den ein Rezensent schlicht als lästig bezeichnete; dazu kommen ein einzelner Tonabnehmer, der die klangliche Vielseitigkeit für Slap-Technik einschränkt, ein Tonregler, den manche als kaum wirksam empfinden, und 20 Bünde, die einigen Spielern zu wenig erscheinen.

Bespielbarkeit & Handling von Epiphone EB-0 Bass

Die kurze 30,5-Zoll-Mensur und das SlimTaper-Halsprofil werden durchgehend dafür gelobt, sich unter der Greifhand schnell und bequem anzufühlen, was den Bass für kleinere Spieler oder Umsteiger von der Gitarre leicht zugänglich macht. Die Kehrseite zeigt sich, sobald der Gurt angelegt wird: Der Schwerpunkt des Korpus liegt deutlich hinter dem Hals, was einen ausgeprägten Hals-Senker-Effekt erzeugt und die Greifhand zwingt, den Hals eher zu stützen als locker aufzulegen - eine wiederkehrende Beschwerde in Besitzerbewertungen. Einzelne Spieler erwähnen zudem die eckige Sattelkante, die bei schnellen Lagenwechseln leicht an der Hand hängenbleibt. Die Verarbeitung wird für den Preis durchgehend gelobt - ein Besitzer berichtete, dass die Lackierung mehrere Stürze unbeschadet überstand -, auch wenn die Meinungen zur Gleichmäßigkeit der Qualität auseinandergehen und manche von wechselhafter Fertigungsqualität zwischen einzelnen Exemplaren berichten.

Empfohlenes Zubehör & Saiten für Epiphone EB-0 Bass

Für Spieler, die den Vintage-Charakter der 1960er-Jahre-Vorlage betonen wollen, sind Flatwound-Saiten die klassische Ergänzung zum halsnahen Humbucker - sie tauschen etwas Attack in den Höhen gegen einen weicheren, wärmeren Grundton mit präsenten Mitten, der sich im Bandkontext unterordnet, statt sich in den Vordergrund zu drängen, erfordern beim Spielen aber etwas mehr Kraft als Roundwounds. Mehrere Saitenhersteller bieten eigens für Short-Scale-Instrumente gefertigte Flatwound-Sätze an, die auf die kürzere 30,5-Zoll-Mensur ausgelegt sind statt aus Standardsätzen gekürzt zu werden. Angesichts des gut dokumentierten Hals-Senker-Problems ist ein breiterer, rutschfester Gurt oder ein weiter hinten am Korpus montierter Strap-Lock eine praktische statt nur kosmetische Ergänzung.

Technische Daten von Epiphone EB-0 Bass

Korpus Mahagoni, SG-Form, Urethan-Lackierung
Hals Mahagoni, geschraubt, SlimTaper-D-Profil
Mensur 30,5" (Short Scale)
Griffbrett Palisander, weiße Punkteinlagen, 20 Bünde
Sattelbreite 1,50"
Tonabnehmer 1x Sidewinder-Humbucker (Halsposition)
Hardware Chrom-Hardware, Nickel-Mechaniken, verstellbare Brücke
Farboptionen Cherry
Regler Volume, Tone

Preisverlauf für Epiphone EB-0 Bass

Günstigster gesehener Preis: 266 EUR  ·  Teuerster gesehener Preis: 610 EUR

615 EUR266 EUR 08.09.2026 14.09.202615.09.202616.09.2026 14.10.2026
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Zur Geschichte von Epiphone EB-0 Bass

Gibson brachte die ursprüngliche EB-0 1959 als Reaktion auf die schwachen Verkaufszahlen der EB-1 heraus und gab ihr zunächst den Doppel-Cutaway-Korpus der damals beliebten Les Paul Junior, während die Mahagoni-Bauweise und die 30,5-Zoll-Mensur der EB-1 übernommen wurden. Diese erste Version gab es ausschließlich in Kirschrot. 1961 überarbeitete Gibson den Korpus zur neuen SG-Form, die die EB-0 über den Großteil ihrer Produktionszeit behielt. Im folgenden Jahrzehnt kamen laufend Detailänderungen hinzu: 1962 ersetzte eine Metallabdeckung den Kunststoff-Pickup-Deckel, um 1964/65 wechselte die Hardware von Nickel- auf Chromplattierung, 1966/67 wurde der Hals verschlankt und die Brücke durch eine vollstellbare Version mit einzelnen Nylon-Saiteneinlagen ersetzt, und bis 1969/70 bekam die Kopfplatte eine geschlitzte Form mit im rechten Winkel stehenden Mechaniken. Eine Überarbeitung 1972 vergrößerte den Korpus, ersetzte den Hals durch Ahorn und rückte den Tonabnehmer weiter vom Hals ab. Bis zum Produktionsende 1979 baute Gibson gut 20.800 EB-0-Bässe, dazu die Long-Scale-Variante EB-0L und das seltene, schlecht verkaufte EB-0F-Modell mit eingebautem Fuzz. Die aktuelle Epiphone-EB-0 ist eine von Gibson lizenzierte Reissue, die sich an dieser frühen 1960er-SG-Korpus-Ära des Designs orientiert.

Über Epiphone als Hersteller

Epiphones Wurzeln reichen bis 1873 zurück, als der griechische Holzhändler Anastasios Stathopoulos neben seinem Handel auch Geigen und Lauten baute und reparierte. Nach seiner Auswanderung in die USA 1903 baute er von Long Island City, New York, aus weiterhin Instrumente, darunter Mandolinen. 1928 nahm die Firma den Namen Epiphone Banjo Company an und stieg im selben Jahr in den Bau von Flattop- und Archtop-Akustikgitarren ein; 1931 brachte sie ein Archtop-Modell heraus, das gezielt gegen Gibsons L-5 positioniert war - der Auftakt einer Rivalität zwischen beiden Firmen, die sich durch die gesamten 1930er-Jahre zog. Diese Rivalität endete 1957, als Chicago Musical Instruments - damals Gibsons Muttergesellschaft - das wirtschaftlich geschwächte Epiphone übernahm und als Gibson-Zweitmarke eingliederte. Die Fertigung verlagerte sich später ins Ausland, zunächst in den frühen 1970ern nach Japan, dann ab den 1980ern überwiegend nach Korea zu von Gibson lizenzierten Vertragsfertigern - genau dieses Modell bringt heute Instrumente wie die EB-0-Reissue zu Preisen deutlich unterhalb von Gibsons eigenen US-gefertigten Modellen hervor.

Bekannte Spieler & Aufnahmen mit Epiphone EB-0 Bass

Die mit diesem Design am stärksten verbundenen Spieler griffen allesamt zum historischen Gibson-Original, nicht zur aktuellen, günstigeren Epiphone-Reissue - sie erklären aber, warum Korpusform und Pickup-Position bis heute Gewicht haben: Jack Bruce von Cream spielte ein 1967er Gibson EB-0, Dennis Dunaway von Alice Cooper ein metallicgrün lackiertes Exemplar mit dem Spitznamen „The Frog“, Mike Watt von den Minutemen und fIREHOSE spielt bis heute ein stark modifiziertes 1965er Exemplar, und Ronnie James Dio nutzte für frühe Elf-Aufnahmen ein rotes 1961er EB-0. Händler-Marketingtexte bringen das Modell zudem mit Bill Wyman von den Rolling Stones und John Entwistle von The Who in Verbindung, diese konkrete Zuordnung ließ sich jedoch über Händlerquellen hinaus nicht unabhängig bestätigen.

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