Korg Liano
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Ein schlankes, leichtes Digitalpiano, das von Grund auf fürs Livestreaming entwickelt wurde statt nachträglich mit Streaming-Funktionen ausgestattet zu werden, mit 88 leichtgängigen Tasten, eingebautem dynamischem Mikrofon, getrennt einstellbarem Hall für Tasten und Stimme sowie einer einzigen USB-C-Verbindung, die sowohl Audio als auch MIDI zu Smartphone oder Computer überträgt.
Informationen zu Korg Liano
Die Liano Live kombiniert eine 88-tastige, anschlagdynamische LS-Tastatur mit einem eingebauten dynamischen Mikrofon, Mikrofonständer und -kabel im Lieferumfang - ein Konzept, das sich klar an Content-Creator richtet, die vom Spielen direkt zum Streamen wollen, ohne separates Aufnahme-Equipment zusammenzustellen. Getrennt einstellbare, dreistufige Hall-Regler für Tasten und Mikrofon erlauben es, den Raumklang für das eigene Spiel und für die Stimme unabhängig voneinander einzustellen statt sich eine gemeinsame Einstellung zu teilen, und 76 One-Touch-Soundeffekte sorgen für Abwechslung bei Livestreams und Auftritten, ohne ein externes Effektgerät zu benötigen. Eine eigene ON-AIR-Taste stummt alle Audioausgänge gleichzeitig - ein einziger, sofortiger Weg für Streamer, eine unerwartete Unterbrechung mitten in der Übertragung zu handhaben. Der Klang kommt aus einer Stereo-PCM-Engine mit 8 Klängen und bis zu 120-stimmiger Polyphonie (je nach Klang unterschiedlich), ausgegeben über frontseitige Lautsprecher mit Bassreflex-Bauweise, die voller klingen sollen, als es der schlanke, tragbare Korpus vermuten lässt. Ein einziger USB-C-Anschluss überträgt sowohl Audio als auch MIDI zu Smartphone oder Computer, sodass Streaming oder Aufnahme ohne separates Audiointerface auskommt - eine bewusste Designentscheidung, die dieses Modell vom Korg-Standardmodell Liano unterscheidet, das weder Mikrofon noch ON-AIR-Taste noch einen eingebauten Streaming-Weg besitzt.
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Klangcharakter von Korg Liano
Korg kombiniert die Stereo-PCM-Engine mit frontseitigen Lautsprechern in Bassreflex-Bauweise, gezielt um aus einem schlanken, tragbaren Gehäuse mehr Bass-Präsenz herauszuholen, als die Baugröße vermuten lässt, und der bislang einzige ausführliche Besitzerbericht bestätigt das: Der Klang wird als exzellent beschrieben und eigne sich konkret zum Mitspielen zu vollständigen Orchesteraufnahmen, statt dünn oder komprimiert zu wirken. Derselbe Bericht beschreibt das Instrument als tatsächlich laut - bei rund 70 Prozent Lautstärke aus kurzer Distanz bereits unangenehm -, was auf echte Leistungsreserven im Lautsprechersystem hindeutet statt auf eine Konstruktion, die leise an ihre Grenzen stößt, ein Punkt, den man bei unverstärktem Einsatz in kleinen Räumen einplanen sollte.
Was Besitzer der Korg Liano sagen
Unabhängige Rezensionen sind noch dünn gesät, da die Liano Live erst rund um die NAMM Show 2026 auf den Markt kam - die bislang gefundene, ausführliche Kundenrezension (5 von 5 Sternen, Thomann UK) lobte Verarbeitung und Klang als exzellent, empfand die Verbindung zu Smartphone oder Tablet zum Mitspielen zu externen Video- oder Audioinhalten als unkompliziert und nannte als einzigen Kritikpunkt die Lautstärke statt irgendetwas an Verarbeitung oder Funktionsumfang. Das Mikrofon wurde in dieser Rezension nicht gesondert erwähnt, sodass zu den streaming-spezifischen Funktionen bislang keine unabhängige Rückmeldung vorliegt. Rezensionen zum verwandten Korg-Standardmodell Liano, das denselben leichtgängigen Tastaturansatz teilt, heben die Klavierklangqualität durchgängig als Pluspunkt für den Preis hervor, bemängeln aber die fehlende Gewichtung als etwas, das nicht jedem Spieler zusagt - ein Kompromiss, den dieses Modell angesichts der geteilten Tastaturkonstruktion vermutlich übernimmt, auch wenn das eher als informierter Kontext denn als direkt bestätigte Aussage zur Live-Variante selbst zu werten ist.
Bespielbarkeit & Handling von Korg Liano
Eine Kundenrezension (5 Sterne, Thomann UK) lobte Verarbeitung und Klang als exzellent und hob besonders den weichen, leichten Tastenanschlag hervor, den die Rezension als gut geeignet für Spieler beschreibt, denen klassische gewichtete Tasten bei langen Sessions zu schwer oder ermüdend sind. Dieselbe Rezension empfand die Verbindung zu Smartphone oder Tablet als unkompliziert und nutzte das Instrument sowohl zum Mitspielen zu Orchesteraufnahmen als auch als eigenständigen Lautsprecher für andere Musik. Der einzige echte Kritikpunkt betraf die Lautstärke: Bei rund 70 Prozent Ausgabeleistung sei direktes Davorsitzen bereits unangenehm laut gewesen - ein Hinweis für alle, die in einem kleinen Raum ohne Kopfhörer spielen wollen. Rezensionen zum Korg-Standardmodell Liano (ohne „Live“), das dieselbe leichtgängige LS-Tastaturphilosophie teilt, beschreiben den Anschlag als schnell und reaktionsfreudig, irgendwo zwischen Synth- und Klaviergefühl angesiedelt - nützlicher Kontext zum grundsätzlichen Anschlagstyp hier, auch wenn es sich um ein verwandtes statt identisches Modell handelt und die mikrofonspezifischen Funktionen in diesem Vergleich keine Rolle spielen.
Empfohlenes Zubehör & Saiten für Korg Liano
Der Lieferumfang deckt das komplette Streaming-Setup bereits ab: ein dynamisches Mikrofon mit Ständer (Arm, Halterung, Klemme) und Kabel, ein Notenpult, Netzteil, PS-3-Pedalschalter, USB-C-Kabel und eine Kurzanleitung - es gibt also keine separate Einkaufsliste für einen Einstieg bei null. Batterien (6x AA) sind für den batteriebetriebenen Modus separat erhältlich, gut für rund sechs Stunden mit Alkaline-Zellen beim Spielen fernab einer Steckdose. Korg legt außerdem eine 3-Monats-Testversion von Skoove Premium für strukturiertes Übungsmaterial bei, dazu KORG Module und KORG Gadget 2 Le zur digitalen Erweiterung der eingebauten Klangpalette sowie einen TuneCore-Rabatt für alle, die aufgenommenes Material anschließend vertreiben wollen - Zubehör, das weniger auf klassische Klavierpflege zielt als auf den kompletten Creator-Workflow, um den dieses Instrument herum gebaut ist.
Technische Daten von Korg Liano
| Tastatur | 88 Tasten, LS-Tastatur (anschlagdynamisch), 3 Touch-Typen |
|---|---|
| Klang | Stereo-PCM, 8 Klänge, bis zu 120-stimmige Polyphonie (je nach Klang unterschiedlich) |
| Lautsprecher | 2x 8cm, 2x 8W, frontseitig, Bassreflex-Bauweise |
| Mikrofon | Mitgeliefertes dynamisches Mikrofon, Ständer und Kabel; MIC-Eingang 3,5mm mono symmetrisch, LINE IN 3,5mm Stereo unsymmetrisch |
| Effekte | Getrennter 3-stufiger Hall für Tasten und Mikrofon, 76 One-Touch-Soundeffekte, ON-AIR-Stummtaste |
| Konnektivität | USB-C (Audio + MIDI), Kopfhörer, Dauerpedal, DC In, Line Out |
| Stromversorgung | 12V-DC-Netzteil oder 6x AA-Batterien (ca. 6h mit Alkaline), 5W Leistungsaufnahme |
| Abmessungen | 1282 x 290 x 78mm (ohne Notenpult) |
| Gewicht | 5,9kg (ohne Notenpult) |
| Regler | Lautstärke, Hall-Stufe (getrennt für Tasten/Mikrofon), Anschlagsempfindlichkeit, Transponierung/Masterstimmung, ON-AIR-Stummtaste, One-Touch-Effekt-Auswahl |
Zur Geschichte von Korg Liano
Korg entwarf die Liano gezielt für Musiker, die gestreamten oder aufgenommenen Klavier-und-Gesang-Content erstellen, und baute ein Mikrofon direkt in ein schlankes, portables Digitalpiano ein.
Über Korg als Hersteller
Korgs Ursprünge gehen auf einen Tokioter Nachtclub zurück: Die Gründer Tsutomu Kato und Tadashi Osanai lernten sich kennen, als Osanai, ein versierter Akkordeonist, regelmäßig in Katos Club auftrat, begleitet von einer Rhythmusmaschine - was die beiden 1962 zur Firmengründung und 1963 zur Veröffentlichung der Doncamatic DA-20 führte, laut Firmengeschichte der weltweit ersten Scheiben-Rotations-Auto-Rhythmusmaschine. Der Name KORG selbst kam später, zusammengesetzt aus den Initialen beider Gründer plus „RG“ für einen damals geplanten Vorstoß in den Orgelmarkt. Die Liano Live, vorgestellt rund um die NAMM Show 2026, steht für eine neuere Richtung des Unternehmens: Statt Streaming-Funktionen nachträglich auf ein bestehendes Heim-Digitalpiano aufzusetzen, hat Korg dieses Modell von Grund auf für Content-Creator entwickelt - ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen Livestreaming inzwischen als eigene Produktkategorie behandelt statt als nachträglich angeflanschte Zusatzfunktion eines klassischen Instruments.
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