Allgemeine Darstellung des Instrumentenmodells, nicht das konkrete auf einer verlinkten Plattform angebotene Exemplar.
Moog Subsequent 37
Preis: 1.395 EUR – 1.900 EUR
Verfügbarkeit: 6/10 (Häufig)
Ein paraphoner analoger Synthesizer, aufgebaut auf der Klangengine der Sub 37 Tribute Edition, neu abgestimmt für einen heißeren, stärker übersteuerten Signalweg mit mehr als doppelt so viel Mischpult-Headroom wie beim Original - Moogs direkte Antwort auf Spieler-Feedback zum bereits geschätzten Vorgänger.
Informationen zu Moog Subsequent 37
Aufgebaut um zwei Oszillatoren mit variabler Wellenform (kalibriert von 22Hz bis 6,8kHz), einen eigenen Rechteck-Suboszillator und einen analogen Rauschgenerator, schickt die Subsequent 37 alles durch Moogs charakteristischen Leiterfilter mit wählbaren Flankensteilheiten von 6/12/18/24dB pro Oktave sowie eine erweiterte MultiDrive-Schaltung, die gezielt auf schmutzigere, rauere Klänge abgestimmt ist, als der Filter allein erreichen würde. Sie ist paraphon statt vollständig polyphon - zwei Noten gleichzeitig, keine vollen Akkorde -, was eine unabhängige Rezension als weniger geeignet für Harmonien, aber interessant für die Art empfand, wie Noten abgeschnitten werden und zurückkehren, sobald das Zwei-Stimmen-Limit über gehaltene Tasten hinweg neu verteilt wird - eine Eigenart, die den Spielstil belohnt statt einfach eine Einschränkung zu sein. Im Vergleich zur abgelösten Sub 37 hat Moog den Headroom des Mischpults mehr als verdoppelt und die Gain-Staging-Kette des Filters für reichhaltigere harmonische Sättigung und analoge Kompression neu gestaltet, dazu ein überarbeitetes Tastaturbett und einen leistungsstärkeren Kopfhörerverstärker - konkrete Antworten auf spezifisches Spieler-Feedback statt eines rein kosmetischen Facelifts. Ein kostenloser Plugin-Editor und Librarian für Windows/Mac rundet das Paket für die Patch-Verwaltung ab, läuft laut mehreren Besitzerstimmen allerdings nur mit einem Projekt gleichzeitig.
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Quelle: https://reverb.com/item/98556277-moog-subsequent-37-analog-synth
Klangcharakter von Moog Subsequent 37
Eine unabhängige Rezension hob besonders den Bassbereich hervor und beschrieb die Ergebnisse als „big, fat, and bold“ (groß, fett und kraftvoll), was größtenteils dem großzügigen Headroom im Signalweg zugeschrieben wird: Saubere Klänge sind problemlos verfügbar, bevor Filter- und Ausgangsstufe bewusst in Richtung Grit und Sättigung getrieben werden - der Spieler behält also echte Kontrolle darüber, wie viel Schärfe hinzukommt, statt standardmäßig in Übersteuerung gezwungen zu werden. Jedes Patch soll einen eigenständigen, rohen Charakter tragen und dabei trotzdem unverkennbar nach Moog klingen - wobei der Forenkommentar eines langjährigen Moog-Besitzers ein nützliches Gegengewicht liefert: Er fand das Instrument paradoxerweise den „am wenigsten moog-typisch klingenden“ Moog, den er je besessen hat, schätzte dessen Charakter aber dennoch hoch ein - eine Erinnerung daran, dass die überarbeitete Gain-Staging-Kette und das erweiterte MultiDrive den Klang tatsächlich von der warmen Vintage-Moog-Erwartung weg hin zu etwas Heißerem und Aggressiverem verschieben.
Was Besitzer der Moog Subsequent 37 sagen
Die Subsequent 37 steht bei Thomann auf starken 4,9 von 5 Sternen über 143 Bewertungen (132x 5 Sterne, 8x 4 Sterne, 2x 3 Sterne, 1x 1 Stern), mit wiederkehrendem Lob für den satten, klassischen Moog-Klangcharakter, die Filterqualität, Modulationstiefe und Verarbeitung - die Holzseitenteile und das Knopfgefühl werden immer wieder als haptische Highlights genannt. Mehrere Besitzer beschreiben sie als ihren ersten analogen Synthesizer oder ersten Moog überhaupt und entschieden sich gezielt wegen der Tiefton-Power gegen Alternativen wie die Grandmother - ein Hinweis darauf, dass sie gut als Einstieg in ernsthafte analoge Synthese taugt, nicht nur bereits überzeugte Moog-Besitzer anspricht. Eine Forenstimme liefert einen echten, abwägenswerten Gegenpunkt: Ein GearSpace-Nutzer bezeichnete sie als den „am wenigsten moog-typisch klingenden“ Moog, den er je besessen habe, schätzte aber trotzdem ihren eigenständigen Charakter - eine Erinnerung daran, dass der überarbeitete, heißere Signalweg der Subsequent eine echte klangliche Abweichung von Vintage-Moog-Erwartungen ist, keine reine Marketingfloskel, und dass die Reaktion darauf selbst unter langjährigen Moog-Nutzern nicht einhellig positiv ausfällt. Die konsistentesten praktischen Kritikpunkte betreffen die Größe in kleineren Studios, den durch 37 Tasten eingeschränkten Umfang für manche fortgeschrittenen Spieler, den fehlenden CV-Ausgang und ein kleines Display - keiner davon betrifft die Klangqualität selbst.
Bespielbarkeit & Handling von Moog Subsequent 37
Eine unabhängige Rezension bezeichnete allein die Verarbeitungsqualität als nahezu ausreichend, um den Preis zu rechtfertigen, und beschrieb die dicht besetzte Frontplatte aus Knöpfen und Schaltern als nahezu direkten Zugriff auf fast jeden Parameter - was der Rezensent als echte „Begreifbarkeit“ statt Menü-Navigation bezeichnete. Besitzerrezensionen bestätigen das durchgängig: Mehrere loben konkret das Gefühl der Knöpfe und den Ein-Regler-pro-Funktion-Ansatz, und ein Besitzer hob hervor, dass die Preset-Tasten gleichzeitig als Sequencer-Schritte dienen - ein cleveres, platzsparendes Detail. Die klarste wiederkehrende Einschränkung ist der 37-Tasten-Umfang selbst, den ein Besitzer (ein Industrial-Techno-Produzent, der das Gerät vor allem für Sub-Bass und experimentelles Klangdesign nutzt) als potenziell einschränkend für fortgeschritteneres Tastenspiel nannte, zusammen mit der als in einem kleineren Studio unhandlich empfundenen physischen Baugröße. Derselbe Rezensent bemängelte zudem den fehlenden CV-Ausgang - eine echte Lücke für alle, die ein modulares Setup aufbauen, wobei erwähnenswert ist, dass Moog separat eine mittlerweile eingestellte limitierte Sonderedition (die Subsequent 37 CV) genau mit diesem Merkmal verkaufte, bevor diese Standardversion sie ablöste.
Empfohlenes Zubehör & Saiten für Moog Subsequent 37
Der kostenlose Plugin-Editor und Librarian für Windows/Mac wird von Besitzern durchgängig für die Patch-Verwaltung und die Übertragung von Sounds zwischen Hardware und Computer gelobt, auch wenn mehrere anmerken, dass er nur ein Projekt gleichzeitig verwaltet - eine größere Sound-Bibliothek aufzubauen bedeutet also Audio zu „bouncen“ statt mehrere offene Editor-Sitzungen zu jonglieren. Externe Effekte sind nicht enthalten, werden aber von mindestens einem Besitzer ausdrücklich empfohlen, der feststellte, dass Reverb und Tape-Delay den ansonsten trockenen, direkten analogen Signalweg sinnvoll erweitern. Wer ein modulares oder CV-basiertes Setup plant, sollte wissen, dass diese Standardversion überhaupt keinen CV-Ausgang besitzt - dieses Merkmal existiert nur bei einer separaten, eingestellten limitierten Sonderedition -, sodass ein MIDI-zu-CV-Konverter für diesen speziellen Einsatzzweck notwendiges statt optionales Zubehör wird.
Technische Daten von Moog Subsequent 37
| Synthese | Analog-subtraktiv, digital gesteuerte Modulatoren |
|---|---|
| Oszillatoren | 2x VCO mit variabler Wellenform (22Hz-6,8kHz), Rechteck-Suboszillator, analoger Rauschgenerator |
| Filter | Moog-Leiterfilter, wählbar 6/12/18/24dB/Oktave, erweitertes MultiDrive |
| Polyphonie | Paraphon/duophon (2 Stimmen) |
| Patch-Speicher | 256 Patches |
| Tastatur | 37 Tasten, Aftertouch, Velocity |
| Steuerung | MIDI, CV/Gate |
| Software | Kostenloser Plugin-Editor und Librarian für Windows/Mac |
| Basis | Klangengine der Sub 37 Tribute Edition |
| Einführung | 2017 (Nachfolger der Sub 37) |
| Regler | Ein-Regler-pro-Funktion-Frontplatte: Oszillator-Pegel/Wellenform, Filter Cutoff/Resonanz/Drive/Flankensteilheit, ADSR-Hüllkurve, LFO-Rate/-Form, Arpeggiator-/Sequencer-Steuerung |
Zur Geschichte von Moog Subsequent 37
Die Subsequent 37 geht direkt auf die Sub 37 zurück, einen ab 2014 von Moog gefertigten, limitierten monophonen (mit Duophonie-Fähigkeit) Analogsynthesizer, aufgebaut auf der Klangengine der Sub 37 Tribute Edition mit wählbarem Leiterfilter, 256-Patch-Speicher und MIDI-/CV-Steuerung. Im Mai 2017 veröffentlichte Moog zunächst die Subsequent 37 CV als limitierte 2.000er-Auflage mit vier zuweisbaren CV-Ausgängen und zwei Gate-Ausgängen, bevor im August desselben Jahres die reguläre Subsequent 37 als offizieller Nachfolger der dann eingestellten Sub 37 erschien - mit dem überarbeiteten Tastaturbett und dem zusätzlichen Headroom der CV-Edition, aber ohne deren zusätzliche CV-/Gate-Ausgänge für das reguläre Produktionsmodell. Dieser Upgrade-Pfad spiegelt Moogs Muster wider, ein beliebtes Design direkt als Reaktion auf Spieler-Feedback weiterzüntwickeln statt es komplett zu ersetzen - die zugrunde liegende Klangengine bleibt dabei weitgehend erhalten, während genau die Teile überarbeitet werden, die sich Besitzer am meisten verändert gewünscht hatten: Tastaturgefühl, Ausgangs-Headroom, Drive-Charakter.
Über Moog als Hersteller
Robert „Bob“ Moogs Geschäft begann um 1953/54 mit dem Bau von Theremin-Bausätzen, und ein Jahrzehnt später präsentierte er am 16. Oktober 1964 auf einer Audio Engineering Society-Convention in New York den ersten Prototyp seines modularen Synthesizers - weithin als erster spannungsgesteuerter modularer Synthesizer gewürdigt. Die Subsequent 37 steht in einer langen Moog-Tradition, ein geschätztes Instrument durch direktes Spieler-Feedback zu verfeinern, statt ein komplett neues Design zu verfolgen: Ihr Leiterfilter, das prägende Element ihres Klangs, ist dasselbe grundlegende Schaltungskonzept, das Moog bereits in den 1960er-Jahren einführte, hier neu abgestimmt mit breiterem Drive-Bereich und überarbeiteter Gain-Staging-Kette statt neu erfunden - ein konservativer, aber bewusster Ansatz zur Weiterentwicklung, der sich durch einen Großteil des Firmenkatalogs zieht.
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