Allgemeine Darstellung des Instrumentenmodells, nicht das konkrete auf einer verlinkten Plattform angebotene Exemplar.
Yamaha YTS-62II
Preis: 2.794 EUR – 2.794 EUR
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Die zweite Generation von Yamahas meistverkauftem Profi-Tenorsaxofon, 2003 eingeführt, mit überarbeitetem S-Bogen und Oktavmechanik für geschmeidigere Ansprache, bei gleichzeitig unverändertem, spannungsarm geglühtem Messingkorpus und handgraviertem Schallbecher, die den Ruf des Modells ursprünglich begründeten.
Informationen zu Yamaha YTS-62II
Die YTS-62II behält den spannungsarm geglühten Gelbmessing-Korpus, -Hals und -Schallbecher mit Handgravur bei, die das Original-YTS-62 prägten, überarbeitet aber die zwei Komponenten, die Spieler und Techniker am häufigsten als den eigentlichen Unterschied zwischen den Generationen nennen: einen neu gestalteten S-Bogen (Yamahas eigenes Material beschreibt eine leicht schmalere Bohrung für schnellere Ansprache und mehr Kontrolle) sowie eine überarbeitete Oktavmechanik. Silikonbehandelte Lederpolster und blaü Stahl-Nadelfedern runden die Auffrischung ab, dazu kippbare Low-Bb-Spatelklappen, Front-F- und High-F#-Zusatzklappen sowie eine Halsaufnahme, die flexibel genug ist, um auch für Yamahas teurere Custom-Z- und Custom-EX-Modelle entwickelte S-Bögen aufzunehmen, statt einen Spieler allein auf den serienmäßigen 62-Style-S-Bogen festzulegen. 2003 im Rahmen einer umfassenderen Auffrischung der 62er-Serie eingeführt (und 2013 durch die „New 62“-YTS-62III abgelöst), steht die II-Generation zwischen zwei Epochen, die manche Spieler sehr unterschiedlich behandeln: den früheren „Purple Label“-Originalen aus den frühen 1980er-Jahren, die bei Sammlern und Spielern einen Ruf außergewöhnlicher Verarbeitungsqualität genießen, und der modernen Fertigung, die dieses Instrument repräsentiert - wobei Kritiker und Händler uneins sind, wie viel von diesem älteren Ruf echte Materialunterschiede widerspiegelt und wie viel Nostalgie für Instrumente ist, die angeblich unter strengerer Qualitätskontrolle entstanden.
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Quelle: https://reverb.com/item/84706326-no-tariffs-yamaha-yts-62ii-tenor-saxophone
Klangcharakter von Yamaha YTS-62II
Eine unabhängige Fachrezension (nur als Zusammenfassung aus zweiter Hand verfügbar) beschrieb den Ton als reich und gut zentriert mit starker Projektion und führte diesen Charakter ausdrücklich auf den überarbeiteten S-Bogen und die blaün Stahlfedern zurück. Ein Händlervergleich über mehrere 62er-Generationen hinweg bot eine abwägendere Einschätzung und beschrieb den Klang der II als sehr klar und rund - wobei es der Mundstückwahl überlassen bleibe, Charakter und Interesse hinzuzufügen, im Gegensatz dazu, wie derselbe Händler das frühere „Purple Label“-Original als von sich aus klanglich komplexer beschrieb. Dieser Vergleich ist praktisch relevant: Ein Spieler, der zu einem unmittelbar charakterstärkeren, weniger neutralen Klang ab Werk neigt, sollte eventuell für einen anderen S-Bogen oder ein anderes Mundstück budgetieren, während ein Spieler, der eine saubere, zentrierte Grundlage schätzt, die er selbst formen kann, den Werksklang der II vermutlich als guten Ausgangspunkt empfindet.
Was Besitzer der Yamaha YTS-62II sagen
Die YTS-62II steht bei Thomann auf starken 4,8 von 5 Sternen über 33 Bewertungen (27x 5 Sterne, 5x 4 Sterne, nur 1x 2 Sterne), wobei Rezensionen durchgängig die Reaktionsfreudigkeit der Klappenmechanik und den Gesamtklang loben, während vereinzelte Kritikpunkte eher die Werkseinstellungsqualität und mitgeliefertes Zubehör (Kofferkapazität, Blattqualität) betreffen als die Grundlagen des Instruments. Breitere, aus Reddit zusammengefasste Community-Diskussion zeichnet ein recht praktisches Bild: Besitzer betrachten es als finanziell solide Wahl mit gutem Werterhalt, empfehlen es für fortgeschrittene Highschool- bis teils Master-Studierende als professionell klingendes Instrument zu vergleichsweise zugänglichem Preis, und beschreiben es als verlässliches tägliches Übeinstrument nach korrekter Einrichtung. Der kritischere Strang derselben Diskussion betrifft wahrgenommene Einsparungen nach der Neupositionierung des Modells als „Top-Mittelklasse“-Instrument, dazu vereinzelte Berichte über sich lösende Schrauben - Kritikpunkte, die laut mehreren Quellen eher die breitere YTS-62-Linie betreffen als spezifisch die II-Generation. Besitzer, die sowohl die II- als auch die spätere III-Generation gespielt haben, beschreiben sie in der Praxis oft als kaum unterscheidbar, was nahelegt, dass die Änderungen der III eher schrittweise Verfeinerung waren als ein bedeutsames Upgrade für die meisten Spieler.
Bespielbarkeit & Handling von Yamaha YTS-62II
Eine Thomann-Kundenrezension eines Spielers, der zuvor ein Selmer Paris SA80 und ein Bauhaus Walstein TS Pro besessen hatte - und dieses Instrument als Mittel- bis Oberklasse-Backup oder für Schul-Blasorchester und Marching Band nutzt - lobte ausdrücklich die „YTS62-MK-II-Mechanik“ als reaktionsschnell ohne Klemmen oder Verzögerungen, und fand das Werksmundstück ordentlich, testete es zusätzlich gegen ein Selmer C* und ein Metall-Vandoren. Nicht jedes Exemplar kommt allerdings makellos an: Ein anderer Rezensent berichtete, er habe eine Klappe und eine Feder nachjustieren müssen, bevor das Instrument richtig spielte - eine Erinnerung daran, dass die Werkseinstellungsqualität selbst bei einem angesehenen Profi-Modell schwanken kann. Ein selbstbeschriebener Semi-Profi-Spieler, der zuvor ein minderwertiges Instrument besessen hatte und mit einem Budget unter 3.500 GBP einkaufte, bezeichnete sowohl Mechanik als auch resultierenden Klang als „grossartig“ und empfahl das Instrument uneingeschränkt. Eine unabhängige Fachrezension (nur aus zweiter Hand zusammengefasst zugänglich, da der Volltext nicht direkt abrufbar war) schrieb die Klappenplatzierung, die für verschiedene Handgrößen geeignet sei, ausdrücklich dem überarbeiteten S-Bogen und den blaün Stahlfedern zu, merkte aber unumwunden an, das Instrument sei nicht handgefertigt - ein fairer Vorbehalt für ein Serieninstrument, das in einem Segment konkurriert, in dem manche Käufer gezielt Handfertigung schätzen.
Empfohlenes Zubehör & Saiten für Yamaha YTS-62II
Mehrere Rezensionen fanden Verbesserungspotenzial beim Werksmundstück und testeten stattdessen ein Selmer C* oder ein Metall-Vandoren, um den Klang nach eigenem Geschmack zu formen, statt die Werkseinstellung als endgültig zu betrachten. Ein Rezensent bezeichnete die mitgelieferten Blätter ausdrücklich als unterdurchschnittlich und ein sofortiges Upgrade als lohnenswert statt sich damit abzufinden. Für alle, die gezielt den Charakter der früheren „Purple Label“-Originale suchen, wird ein C1-Stil-S-Bogen als praktischer Weg vorgeschlagen, um diesen älteren Klang auf einer 62II oder 62III anzunähern, ohne direkt ein zunehmend teureres Vintage-Instrument zu jagen - ein Hinweis darauf, dass mehr der klanglichen Persönlichkeit zwischen den 62er-Generationen tatsächlich im S-Bogen steckt als im Korpus.
Technische Daten von Yamaha YTS-62II
| Korpus/Schallbecher/S-Bogen | Spannungsarm geglühtes Gelbmessing, handgravierter Schallbecher |
|---|---|
| S-Bogen (vs. Original) | Neu gestaltet, laut Yamaha leicht schmalere Bohrung |
| Halsaufnahme | Kompatibel mit Custom-Z-/Custom-EX-S-Bögen |
| Oktavmechanik | Überarbeitet gegenüber Original-YTS-62 |
| Federn | Blaür Stahl, Nadelfedern |
| Polster | Silikonbehandeltes Leder |
| Klappen/Mechanik | Kippbare Low-Bb-Spatelklappen, Front-F- und High-F#-Zusatzklappen, Polyester-Klappenperlen |
| Mundstück | Yamaha 4C oder G1H (Quellen uneinheitlich) |
| Einführung | 2003 (abgelöst durch YTS-62III 2013) |
| Regler | Keine elektronischen Regler - der Klang wird ausschließlich über Ansatz, Blatt-/Mundstückwahl und Klappenmechanik geformt |
Preisverlauf für Yamaha YTS-62II
Günstigster gesehener Preis: 2.794 EUR · Teuerster gesehener Preis: 2.794 EUR
Zur Geschichte von Yamaha YTS-62II
Die YTS-62II erschien 2003 im Rahmen einer umfassenderen Auffrischung von Yamahas 62er-Serie, einer Modelllinie, die auf die Original-YTS-62/YAS-62 zurückgeht, die ab 1972 über fast sieben Jahre gemeinsam mit dem klassischen Saxofonisten Eugene Rousseau entwickelt wurde. Statt den bewährten, spannungsarm geglühten Messingkorpus und den handgravierten Schallbecher zu überarbeiten, die den Ruf der 62er begründet hatten, konzentrierte sich Yamahas Update von 2003 gezielt auf S-Bogen und Oktavmechanik - die Komponenten, die am häufigsten als eigentlicher Unterschied zwischen den 62er-Generationen genannt werden -, dazu aktualisierte Federn und Polster. Dieser gezielte, schrittweise Ansatz setzte sich ein Jahrzehnt später mit der 2013 vorgestellten „New 62“ YTS-62III fort, die die II als Yamahas aktuelles Modell ablöste und die II als inzwischen eingestelltes, aber weiterhin breit gespieltes und gehandeltes Mittelkapitel in der vier Jahrzehnte umfassenden Geschichte der 62er zurückließ - zwischen den von Sammlern geschätzten frühen „Purple Label“-Originalen der frühen 1980er und der aktuellen III-Generation.
Über Yamaha als Hersteller
Yamaha stieg 1967 in den Saxofonbau ein, mit Produktionsschwerpunkt ab 1970 in einer eigenen Fabrik in Toyooka, und baute die ursprüngliche 62er-Serie durch eine bewusste, jahrelange Entwicklungspartnerschaft mit dem klassischen Saxofonisten Eugene Rousseau statt reiner firmeninterner Ingenieurskunst zu einer der weltweit meistgespielten Profi-Alt- und Tenorsaxofon-Linien auf. Die YTS-62II zeigt, wie Yamaha dieses Erbe seitdem gepflegt hat: Statt ein bereits funktionierendes Design neu zu erfinden, hat das Unternehmen wiederholt gezielte, generationsweise Verfeinerungen vorgenommen - hier S-Bogen-Geometrie, Oktavmechanik, Federn und Polster, in der nachfolgenden III-Generation weitere S-Bogen- und Ergonomie-Änderungen -, während es bewusst die spannungsarm geglühte Messingkonstruktion und den handgravierten Schallbecher beibehielt, die dem Original seinen ursprünglichen Ruf verschafften.
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