Die Preisschätzung auf tone-index zeigt dir in Sekunden, in welchem Rahmen sich vergleichbare Instrumente aktuell am Markt bewegen. Du gibst Marke und Modell ein, optional Instrumententyp und Baujahr, und bekommst eine Preisspanne samt Vergleichsangeboten. Keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse.

So nutzt du die Schätzung

  1. Öffne die Preisschätzung (im Menü unter "Instrument bewerten").
  2. Gib Marke und/oder Modell ein, zum Beispiel "Fender Stratocaster". Je genauer die Eingabe, desto passender die Treffer.
  3. Wähle optional den Instrumententyp, um die Treffer auf eine Kategorie einzugrenzen.
  4. Gib optional ein Baujahr an. Berücksichtigt werden Instrumente aus einem Zeitraum von fünf Jahren davor bis fünf Jahren danach sowie Einträge ohne Baujahr.
  5. Klicke auf "Preis schätzen". Du siehst die Spanne, die Zahl der Treffer, die durchschnittliche Seltenheit und bis zu fünf der neuesten Vergleichsangebote.

Woher die Zahlen kommen

Datenbasis

Die Schätzung ist kein fester Preiskatalog und keine redaktionelle Bewertung. Sie wird automatisch aus den Instrumenten berechnet, die in unserer Datenbank veröffentlicht sind. Zu jedem Eintrag speichern wir die Preisspanne, die sich aus den zuletzt gefundenen Angeboten auf großen Online-Marktplätzen ergibt. Es sind also Preise, die Verkäufer aktuell verlangen, keine bestätigten Verkaufspreise.

Wie die Spanne entsteht

Die Suche vergleicht deine Eingabe mit Marke und Modell. Besteht die Eingabe aus mehreren Wörtern, muss jedes Wort in Marke oder Modell vorkommen. Aus allen Treffern wird der niedrigste Einzelpreis als Untergrenze und der höchste Einzelpreis als Obergrenze übernommen. Die Spanne ist also kein Mittelwert, sondern zeigt, wie weit die Preise der Treffer auseinanderliegen.

Seltenheit

Zusätzlich zeigen wir die durchschnittliche Seltenheit der Treffer auf einer Skala von 1 (häufig) bis 10 (sehr selten). Sie wird nach einer festen Formel aus der Marktaktivität berechnet, also aus der Zahl aktiver und zuletzt verkaufter Angebote. Dieselbe Eingabe liefert immer denselben Wert. Eine hohe Seltenheit bedeutet, dass nur wenige Exemplare gehandelt werden. Dann sind Preise weniger gut vergleichbar und die Spanne schwankt stärker.

Ergebnisse richtig lesen

  • Viele Treffer, enge Spanne: Der Markt ist breit, die Preise liegen dicht beieinander. Die Schätzung ist ein guter Anhaltspunkt.
  • Breite Spanne: Sie entsteht oft, wenn deine Eingabe mehrere Varianten umfasst, etwa verschiedene Ausstattungen, Baujahre oder Zustände. Grenze mit Modellzusatz, Instrumententyp oder Baujahr weiter ein.
  • Wenige Treffer: Mit nur ein oder zwei Vergleichsangeboten ist die Spanne wenig aussagekräftig.
  • Keine Treffer: Dann findet die Suche nichts Passendes. Versuche einen allgemeineren Suchbegriff, zum Beispiel nur die Marke oder eine kürzere Modellbezeichnung.

Was die Schätzung nicht kann

  • Sie sieht dein konkretes Instrument nicht. Zustand, Reparaturen, Originalität, Zubehör und Herkunft beeinflussen den Preis, sind aber nicht Teil der Rechnung.
  • Angebotspreise liegen oft über dem, was nach Verhandlung gezahlt wird. Die Spanne zeigt, was verlangt wird, nicht, was am Ende fließt.
  • Sie ersetzt keine Begutachtung. Bei teuren, seltenen oder historischen Instrumenten ist eine fachkundige Bewertung sinnvoll.

Tipps für Käufer und Verkäufer

Als Verkäufer nutzt du die Spanne als Orientierung für deinen Angebotspreis: Zustand ehrlich einordnen, ähnliche Vergleichsangebote ansehen und dich für den Anfang eher in der Mitte der Spanne positionieren. Als Käufer erkennst du, ob ein Angebot auffällig günstig oder teuer ist. Ein Preis weit unter der Spanne ist ein Anlass, genauer hinzusehen (siehe die Gebrauchtkauf-Checkliste). Zu einzelnen Instrumentengruppen findest du in den Ratgebern zum Gebrauchtkauf mehr, zum Beispiel für E-Gitarren oder Klaviere.

Datenschutz

Die Schätzung arbeitet ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse. Um eine Spanne zu berechnen, werden keine personenbezogenen Daten gebraucht.