Der Fuß ist das kurze untere Teilstück der Querflöte und kommt in zwei gängigen Längen, die einen zentralen Unterschied ausmachen.
- Bei einem C-Fuß ist das tiefste spielbare Ton das mittlere C.
- Ein H-Fuß hat etwas längeres Rohr und eine zusätzliche Klappe, wodurch der Tonumfang bis zum H unterhalb des mittleren C erweitert wird.
Dieses einzelne tiefe H wird außerhalb mancher Orchesterliteratur selten verlangt - die meisten Stücke im mittleren und Schul-Niveau nutzen es nie, ein C-Fuß ist also für die allermeisten Spieler:innen keine Einschränkung. Manche Spieler:innen und Reparaturfachleute berichten außerdem, dass die zusätzliche Länge des H-Fußes einen etwas dunkleren Ton geben und die hohe Lage weniger schrill klingen lassen kann - dieser Effekt gilt aber als subtil und umstritten, nicht als klarer, allgemein anerkannter Unterschied.
Was das für den Gebrauchtkauf bedeutet
Auf dem Gebrauchtmarkt werden Flöten mit H-Fuß spürbar teurer gehandelt als ein ansonsten identisches C-Fuß-Modell - berichtet werden anekdotisch etwa 20-50% Aufpreis bei einer vergleichbaren höher- oder mittelpreisigen Flöte mit offenen Klappen. Wer nicht konkret weiß, das tiefe H für Orchesterspiel zu brauchen, bekommt mit einer C-Fuß-Flöte auf dem Gebrauchtmarkt praktisch mehr Flöte fürs Geld.