Allgemeine Darstellung des Instrumentenmodells, nicht das konkrete auf einer verlinkten Plattform angebotene Exemplar.
Yanagisawa AWO10
Preis: 3.167 EUR – 3.167 EUR
Preisverlauf
Verfügbarkeit: 0/10 (Sehr selten)
Der Einstieg in Yanagisawas professionelle WO-Serie, mit derselben überarbeiteten Bohrung und komplett gerippten Messingkonstruktion wie die höherpreisigen Altsaxofone der Marke, in japanischen Händlervergleichen als gewichtigeres, zentrierter klingendes Gegenstück zur helleren, leichteren A-WO1 positioniert.
Informationen zu Yanagisawa AWO10
Die AWO10 ersetzt Yanagisawas frühere A991-Serie als Teil der 2014 für Altsaxofone eingeführten WO-Linie und übernimmt die überarbeitete Bohrung sowie Tonloch-Verjüngung und -Position, auf denen die gesamte Serie aufbaut - Änderungen, denen der Hersteller gezielt klarere Intonation über den gesamten Tonumfang zuschreibt. Der komplett gerippte Messingkorpus verlötet verstärkende Streifen auf das Hauptrohr, wobei die Klappenstützen (Pillars) auf diesen Rippen statt direkt im Rohr montiert sind - eine Bauweise, die Händler durchgängig als klangliche Körperhaftigkeit und Stabilität im Vergleich zu direkt im blanken Rohr montierten Stützen beschreiben. Die Mechanik umfasst ein teflonbeschichtetes inneres Oktavsystem, eine verbundene Cis/B-Tischklappe, eine dreipunkt-ausbalancierte Schallbecherstütze, blaü Stahlfedern und wasserfeste Polster, erhältlich in Standard-Goldlack (AWO10) oder unlackiertem Rohmessing (AWO10U). Innerhalb von Yanagisawas eigener WO-Altsaxofon-Reihe ordnen japanische Händlervergleiche sie als „Heavy-Type“-Modell ein - mit tieferem Klangschwerpunkt und mehr Widerstand als die leichtere A-WO1 -, unterhalb der Bronze-Messing-A-WO20 und des massiven Silber-Flaggschiffs A-WO37, wobei Händler ausdrücklich betonen, dass dies einen Charakterunterschied je nach Musikstil beschreibt, keine strikte Qualitätshierarchie.
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Quelle: https://reverb.com/item/95509088-no-tariffs-yanagisawa-a-990u-silver-alto-saxophone
Klangcharakter von Yanagisawa AWO10
Ein japanischer Händler-Testbericht im direkten Vergleich ordnete die AWO10 als „Heavy-Type“-Altsaxofon mit tieferem Klangschwerpunkt als die leichtere A-WO1 ein und bezeichnete ihren Charakter als „brillant und glanzvoll“ gegenüber der helleren, funkelnderen A-WO1, mit festem Widerstand gepaart mit stabilem, kernigem Ton, besonders gut geeignet für Solöinsatz und kraftvoll genug für Blasorchester- oder Big-Band-Besetzungen. Eine ausführliche Kundenrezension liefert eine tatsächlich gegensätzliche Einschätzung und beschreibt den Ton desselben Instruments als neutral, zentriert und trocken mit begrenztem Raum für ausdrucksstarke Modulation, und fand es nach eigenem Geschmack weniger geeignet für Jazz, Rock, Pop oder Funk als eine günstigere Alternative, die zuvor genutzt wurde - bis hin zu der Aussage, das Spielen fühle sich im Vergleich eher wie Pflicht an. Diese Diskrepanz zwischen der Solo-/Blasorchester-Einordnung des Händlers und dem trockenen, modulationsarmen Eindruck eines Spielers sollte man eher wörtlich nehmen als zu einem einheitlichen Urteil glätten: Sie deutet auf einen fokussierten, kontrollierten Klangcharakter hin, auf den unterschiedliche Spieler und Genres sehr unterschiedlich reagieren.
Was Besitzer der Yanagisawa AWO10 sagen
Die AWO10 steht bei Thomann auf soliden 4,6 von 5 Sternen bei einer kleinen Stichprobe von 7 Bewertungen, wobei die meisten Textrezensionen uneingeschränkt positiv ausfallen - mit Lob für Intonation, Ansprache, Verarbeitungsqualität und Ergonomie bei wenig bis keinen Einschränkungen, darunter eine Spielerin mit kleineren Händen, die überhaupt nichts zu bemängeln fand. Eine deutlich ausführlichere Rezension liefert einen ernstzunehmenden Gegenpunkt: Ein wiedereinsteigender erwachsener Spieler, der zuvor eine Yamaha YTS-62 besaß, bestätigte zwar, dass die Verarbeitungsqualität diesem Referenzniveau entspricht, fand den Klang aber neutral, zentriert und „trocken“ mit wenig Raum für ausdrucksstarke Modulation, und kam zum Schluss, das Instrument passe deutlich besser zu den eigenen Händen als zum eigenen Spielstil (Jazz, Rock, Pop und Funk) - zusammengefasst als „teurer bedeutet nicht unbedingt besser“ für die eigenen Bedürfnisse. Diese Spaltung - einhelliges Lob für Verarbeitung und Ergonomie gegenüber tatsächlich geteilter Meinung zum Klangcharakter - legt nahe, dass die AWO10 ein verlässliches, gut gebautes Instrument ist, dessen Klangprofil bestimmte Spielstile (Solo, Blasorchester, Big Band) eher belohnt als andere, statt ein universell „bestes“ Instrument unabhängig vom Genre zu sein.
Bespielbarkeit & Handling von Yanagisawa AWO10
Ein japanischer Händler-Testbericht beschrieb die AWO10 als im gesamten Korpus fein und detailliert mitschwingend (im Gegensatz zur leichteren A-WO1, bei der sich die Resonanz eher auf den Hals-S-Bogen konzentriert), was ihr festen Widerstand bei gleichzeitig stabilem, kernigem Gefühl verleiht - gut geeignet für Solöinsatz. Kundenrezensionen gehen beim Ergebnis deutlich auseinander: Mehrere kurze Rezensionen loben leichtes Anblasen, geschmeidige Klappenmechanik und erreichbare Intonation vorbehaltlos, und eine Spielerin mit kleineren Händen fand nichts zu bemängeln, einschließlich dessen, wie gut der engere Klappenabstand zu ihrer Handgröße passte. Eine deutlich ausführlichere Rezension eines wiedereinsteigenden erwachsenen Spielers - zuvor auf einer Yamaha YTS-62 und zwei günstigeren Thomann-Startone-Instrumenten - bestätigte, dass Verarbeitung, Schweißnähte und Lackierung makellos und vergleichbar mit der YTS-62 seien, und lobte die leichte Mechanik sowie den engen Klappenabstand für kleinere Hände, fand aber spürbar höheren Blaswiderstand als beim Einsteigerhorn sowie konkrete Intonationseigenheiten: Mittleres Cis gelang besser als beim günstigeren Instrument, aber der Oktavklappen-Übergang zum mittleren D lag zu hoch, und mittleres A klang dumpf und angestrengt. Das Fazit genau dieser Rezension - ergonomisch gut passend, musikalisch nicht ganz richtig für den eigenen Stil - ist eine nützliche Erinnerung daran, dass selbst solide Verarbeitungsqualität nicht automatisch eine klangliche Passung zu jedem Spielstil und Geschmack garantiert.
Empfohlenes Zubehör & Saiten für Yanagisawa AWO10
Eine ausführliche Besitzer-Rezension empfiehlt ausdrücklich, das mitgelieferte Mundstück zu wechseln, das als dumpf klingend empfunden wurde - ein eigenes Meyer-7J-Mundstück ergab schlechte Intonation, während ein Meyer New York 6M das beste Ergebnis lieferte, was nahelegt, dass die Mundstückwahl hier mehr Gewicht hat als eine pauschale Werkslösung. Dieselbe Rezension fand den mitgelieferten Koffer zu schwer und würde einen leichteren Ersatzkoffer bevorzugen, und empfand das mitgelieferte Zubehör insgesamt als dürftig - konkret werden Putztücher sowie ein gepolsterter Trageriemen mit Abstandshalter als sinnvolle frühe Ergänzungen vorgeschlagen, statt sich auf die Werksausstattung zu verlassen.
Technische Daten von Yanagisawa AWO10
| Korpusmaterial | Messing, komplett gerippte Bauweise |
|---|---|
| Bohrung/Tonlöcher | Überarbeitete WO-Serien-Bohrung und Tonloch-Verjüngung/-Position |
| Oktavmechanik | Teflonbeschichtetes inneres Oktavsystem |
| Klappenwerk | Verbundene Cis/B-Tischklappe, dreipunkt-ausbalancierte Schallbecherstütze |
| Federn | Blaür Stahl |
| Polster | Wasserfest |
| Finish-Varianten | Goldlack (AWO10) oder unlackiertes Messing (AWO10U) |
| Linie | WO-Serie (eingeführt 2014), ersetzt die A991-Serie |
| Regler | Keine elektronischen Regler - der Klang wird ausschließlich über Ansatz, Blatt-/Mundstückwahl und Klappenmechanik geformt |
Preisverlauf für Yanagisawa AWO10
Günstigster gesehener Preis: 3.167 EUR · Teuerster gesehener Preis: 3.167 EUR
Zur Geschichte von Yanagisawa AWO10
Yanagisawa positioniert die AWO10 als Standard-Material-Einstieg in seine professionelle WO-Serie, mit der die Konstruktion der Serie geteilt wird, statt ein vereinfachtes Design anzubieten.
Über Yanagisawa als Hersteller
Yanagisawas Firmengeschichte begann 1894, als Tokutaro Yanagisawa zunächst importierte Holzblasinstrumente für japanische Militärkapellen reparierte - ein Reparaturbetrieb, aus dem Japans erste Holzblasinstrumenten-Fabrik entstand. Sein Sohn Takanobu baute 1951 den ersten Saxofon-Prototyp der Firma, und das Unternehmen baute in der Folge einen Ruf auf, der auf Materialexperimenten beruhte, die kaum ein Wettbewerber in diesem Umfang betrieb - darunter 1972 das erste Saxofon aus massivem Silber und ab 1992 Modelle aus Phosphorbronze. Die AWO10 steht am Einstiegspunkt der 2014 für Altsaxofone eingeführten WO-Serie, löst die langjährige A991-Linie ab und übernimmt dieselbe überarbeitete Bohrung wie die teureren Bronze- (A-WO20) und Massivsilber-Altsaxofon-Modelle (A-WO37) der Firma - ein Beleg dafür, dass Yanagisawa seine akustische Kernkonstruktion über die gesamte Alt-Reihe hinweg einsetzt, statt sie allein Flaggschiff-Instrumenten vorzubehalten.
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