E-Gitarre

Fender American Professional II Stratocaster

Fender · American Professional II Stratocaster

Preis: 12 EUR – 2.803 EUR

Preisverlauf 04.09.2026 12.09.2026
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Verfügbarkeit: 9/10 (Häufig)

Fenders aktuelle Spitzenmodell-Stratocaster aus regulärer US-Fertigung: Erlenkorpus, Deep-C-Ahornhals mit gerollten Griffbrettkanten und verjüngtem Halsfuss, dazu ein Satz von drei V-Mod-II-Single-Coils, die je Position individuell mit unterschiedlichen Alnico-Magnetmischungen abgestimmt sind. Ein Push-Push-Schalter ergänzt zwei zusätzliche Tonabnehmer-Kombinationen zu den klassischen fünf, und eine Treble-Bleed-Schaltung erhält die Höhen beim Zurückdrehen des Volume-Reglers.

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Informationen zu Fender American Professional II Stratocaster

Die zentrale Idee hinter dem V-Mod-II-Tonabnehmersatz ist, dass alle drei Single Coils nicht identische, nach einer Spezifikation gewickelte Einheiten sind, sondern individuell für ihre Position abgestimmt werden: eine Mischung aus Alnico-II- und -III-Magneten im Halstonabnehmer, Alnico II und V in der Mitte und reines Alnico V am Steg. Das ist eine bewusste Abkehr von den Einheits-Single-Coil-Sätzen, die viele günstigere Stratocasters noch verwenden, mit dem Ziel, jeder Position einen eigenen, ausbalancierten Charakter zu geben statt eines Kompromiss-Durchschnitts.

Der Hals selbst trägt mehrere kleine, zusammenhängende Verfeinerungen statt eines einzelnen Highlight-Features: ein Deep-C-Profil zwischen den voluminöseren Carves der 50er/60er und duenneren modernen Formen, gerollte statt scharfkantiger Griffbrettkanten und ein Halsfuss, der geformt und mit einer asymmetrisch abgeschrägten Halsplatte kombiniert wurde, gezielt um die hohen Bünde leichter erreichbar zu machen - drei Details, die einzeln nebensächlich klingen, zusammen aber verändern, wie sich die Gitarre vom ersten Ton an in der Hand anfühlt.

Die Elektronik geht in zwei Punkten über das Standard-Strat-Layout hinaus. Eine Treble-Bleed-Schaltung, aufgebaut aus SMD-Bauteilen auf einer kleinen Platine unter dem Volume-Poti, verhindert, dass die Höhen beim Zurückdrehen der Lautstärke matschig werden - nützlich für Spieler, die zwischen Rhythmus- und Lead-Sounds über den Volume-Regler statt über Amp-Kanäle wechseln. Und einer der beiden Tone-Regler fungiert zugleich als Push-Push-Schalter, der den Halstonabnehmer zusätzlich zu dem aktiviert, was der Fünfwege-Schalter gerade eingestellt hat - das erschliesst zwei Tonabnehmer-Kombinationen, darunter Hals-plus-Steg, die ein normaler Stratocaster-Schalter schlicht nicht erreichen kann.

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Quelle: https://reverb.com/item/100896839-fender-american-professional-ii-stratocaster-2022-miami-blue

Klangcharakter von Fender American Professional II Stratocaster

Weil jeder V-Mod-II-Tonabnehmer individuell statt nach einer einheitlichen Spezifikation abgestimmt ist, haben die drei Positionen echte eigene Persönlichkeiten statt nur unterschiedlicher Lautstärken. Der Halstonabnehmer trägt auf seiner Alnico-II/III-Mischung zusätzliche Größe und ein Untermitten-Glimmen, das Tester besonders für Drop-Tunings hervorhoben - ungewöhnliches Terrain für einen vintage-geprägten Single Coil. Der Stegtonabnehmer auf reinem Alnico V wirkt schnell, reaktionsfreudig und bissig, der klassisch beissende Strat-Steg-Ton statt eines abgemilderten Kompromisses.

Akustisch wie verstärkt wird dem Satz echter Glanz und Funkeln zusammen mit spürbar verbessertem Sustain und Resonanz gegenüber den ursprünglichen V-Mod-Pickups attestiert - eine Feinheit, die vor allem Spielern auffällt, die direkt zwischen beiden Generationen wechseln, statt als offensichtliches Merkmal für sich allein.

Hell Knackig Resonant Mitten-Senke

Was Besitzer der Fender American Professional II Stratocaster sagen

Tester, die diese Gitarre gegen die ursprüngliche American Professional verglichen, beschreiben sie durchgängig als positive, echte Weiterentwicklung statt einer bloßen Neuverpackung - besonders das überarbeitete Tonabnehmerdesign wird als echte Verbesserung in Klarheit und Resonanz gegenüber dem bereits gut beleumundeten V-Mod-Satz der ersten Generation gelobt. Die Kombination kleiner ergonomischer Änderungen (gerollte Kanten, geformter Halsfuss, abgeschrägte Platte) wird als mehr als die Summe ihrer Teile behandelt und verändert, wie sich die Gitarre anfühlt, nicht nur, wie sie auf dem Datenblatt aussieht.

Der eine durchgängige Kritikpunkt betrifft die erweiterten Schaltoptionen: Die über den Push-Push-Regler erschlossene Hals-plus-Steg-Kombination wird für Einzeltöne und Soul-/Jazz-Voicings geschätzt, aber als anfällig für matschigen Klang bei vollen Akkorden markiert - ein echter Kompromiss der zusätzlichen Flexibilität, kein Makel, der das Kerninstrument infrage stellt.

Bespielbarkeit & Handling von Fender American Professional II Stratocaster

Tester beschreiben den Deep-C-Hals als bewusst zwischen zwei Fender-Hals-Ären positioniert - voller als ein duennes modernes Profil, ohne die echte Massivität eines wirklichen Vintage-Carves aus den 50ern oder frühen 60ern -, und die gerollten Griffbrettkanten geben schon ab Werk ein eingespieltes Gefühl, statt erst nach Monaten des Spielens weich zu werden. In Kombination mit dem 9,5-Zoll-Radius beschrieb ein Tester das Gefühl als taktile Illusion eines runderen Vintage-Griffbretts trotz des flacheren modernen Radius darunter.

Der geformte Halsfuss und die abgeschrägte Halsplatte machen einen echten, nachprüfbaren Unterschied beim Zugriff auf die hohen Bünde statt einer kosmetischen Spielerei - Tester notierten explizit komfortables Spielen oberhalb des 12. Bundes ohne Fret-Out bei aggressivem Bending. Der eine wiederkehrende Kritikpunkt ist klanglicher, nicht haptischer Natur: Das Zusammenmischen von Hals- und Stegtonabnehmer über den Push-Push-Schalter kann bei dichten Akkord-Voicings matschig klingen, auch wenn dieselbe Kombination bei Einzelton-Linien gut funktioniert.

Empfohlenes Zubehör & Saiten für Fender American Professional II Stratocaster

Auf der Standard-Fender-Mensur von 25,5 Zoll passen sowohl .009-.042 als auch .010-.046 je nach gewünschter Spannung. Die Treble-Bleed-Schaltung belohnt Spieler, die den Volume-Regler tatsächlich als Performance-Werkzeug nutzen statt ihn dauerhaft auf 10 zu lassen - eines der wenigen Stratocaster-Features, das Volume-Swells und das Säubern angezerrter Sounds per Hand wirklich praktikabel macht statt den Klang nur zu dämpfen.

Die Push-Push-Kombination aus Hals- und Stegtonabnehmer eignet sich laut Testern besonders für Soul- und Jazz-nahe cleane oder leicht komprimierte Sounds, weshalb ein Kompressor-Pedal und ein cleaner Amp mit gutem Headroom hier sinnvoller sind als ein High-Gain-Setup. Spieler, die vor allem die klassischen, quakenden Zwischenpositionen zwei und vier wollen, ändert diese Elektronik daran nichts - die zusätzlichen Schaltoptionen kommen hinzu, sie ersetzen nicht den Kern-Strat-Sound.

Technische Daten von Fender American Professional II Stratocaster

Bauform Solidbody-E-Gitarre, Double Cutaway, angeschraubter Hals (Bolt-on)
Produktion Fender American Professional II Series, eingeführt 2020, gebaut in Corona, Kalifornien, USA
Korpus Erle (bei bestimmten Finishes gerästete Kiefer/Roasted Pine), Glanz-Urethan-Finish
Hals Ahorn, angeschraubt, Deep-C-Profil, gerollte Griffbrettkanten, Super-Natural-Satin-Finish, geformter Halsfuss mit asymmetrisch abgeschrägter Halsplatte
Griffbrett Palisander oder Ahorn, 9,5 Zoll Radius
Bünde / Mensur 22 Narrow-Tall-Bünde; 25,5 Zoll Mensur
Sattel Knochen, ca. 1,685 Zoll Breite
Tonabnehmer 3x V-Mod-II-Stratocaster-Single-Coils, je Position individuell abgestimmt: Alnico-II/III-Mischung (Hals), Alnico-II/V-Mischung (Mitte), Alnico V (Steg)
Regler Master Volume mit Treble-Bleed-Schaltung, 2 Tone-Regler (einer als Push-Push-Schalter verdrahtet, der den Halstonabnehmer zur jeweiligen Schalterstellung hinzuschaltet), Fünfwege-Schalter mit insgesamt 7 Kombinationen bei aktiviertem Push-Push
Brücke 2-Punkt-Synchronized-Tremolo mit kaltgewalztem Stahl-Sustainblock
Gewicht Keine breit dokumentierte Werks- oder Besitzerangabe für dieses konkrete Modell gefunden
Vorgänger Ersetzt die ursprüngliche American Professional Series (2017-2020), selbst Nachfolgerin der American Standard Series (1987-2016); wichtigste Verbesserungen ggü. der ersten American-Professional-Generation sind die positionsspezifischen V-Mod-II-Tonabnehmer, gerollte Griffbrettkanten, geformter Halsfuss, kaltgewalzter Tremolo-Stahlblock und Push-Push-Schaltung

Preisverlauf für Fender American Professional II Stratocaster

Günstigster gesehener Preis: 12 EUR  ·  Teuerster gesehener Preis: 2.803 EUR

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Zur Geschichte von Fender American Professional II Stratocaster

Diese Gitarre steht am Ende einer drei Generationen umfassenden Linie innerhalb von Fenders eigener USA-Flaggschiff-Klasse. Die American Standard Series besetzte diese Position fast drei Jahrzehnte lang, von 1987 bis sie im Januar 2017 zugunsten der American Professional Series abgelöst wurde - der ersten Generation mit von Tim Shaw entworfenen V-Mod-Pickups, Treble-Bleed-Schaltung, Modern-Deep-C-Hals und Fenders Elite-artigem Formkoffer mit TSA-zugelassenen Schlössern.

Die American Professional II, eingeführt 2020, ist eine echte zweite Iteration und keine kosmetische Auffrischung: Die Tonabnehmer wurden zum aktuellen, positionsspezifischen V-Mod-II-Satz neu entworfen, der Hals bekam gerollte Kanten und den geformten Halsfuss, das Tremolo einen kaltgewalzten Stahl-Sustainblock, und die Elektronik die Push-Push-Schaltung, die diese Gitarre trägt. Tester, die beide Generationen direkt verglichen, beschrieben die Änderungen als echten Schritt nach vorne statt als Marketing-Auffrischung, bei nur moderater Preiserhöhung gegenüber der ersten American Professional - etwas, das einem Hersteller bei einer bereits als eigenes Serien-Flaggschiff positionierten Gitarre selten gelingt.

Über Fender als Hersteller

Fenders Werk in Corona, Kalifornien baut die American Professional II als das reguläre US-Flaggschiff der Firma, positioniert oberhalb der in Mexiko gebauten Player-Linie und unterhalb des vollständig auf Bestellung gefertigten Custom Shop. Beim Launch dieser Serie 2020 rahmte Fenders eigenes Marketing die American-Professional-Linie als die meistgespielten E-Gitarren der Welt - eine Aussage über die aggregierte Verbreitung der gesamten Klasse, kein spezifisches Künstler-Endorsement für genau dieses Modell.

Diese Rahmung spiegelt Fenders eigentliche kommerzielle Strategie für diese Preisklasse wider: Statt wie Boutique- und Custom-Shop-Gitarren auf die grosse Aufmerksamkeit einzelner Signature-Künstler zu zielen, ist die American Professional II darauf ausgelegt, die Standardwahl für arbeitende Musikerinnen und Musiker sowie ernsthafte Hobbyisten zu sein, die eine wirklich in den USA gebaute, professionell spezifizierte Stratocaster wollen, ohne die Kosten eines Custom-Shop-Baus oder die Kompromisse der darunterliegenden, in Mexiko gebauten Klassen.

Bekannte Spieler & Aufnahmen mit Fender American Professional II Stratocaster

Kein verifiziertes professionelles Endorsement und kein dokumentierter Bühneneinsatz verbindet einen konkreten Touring-Künstler namentlich mit der American Professional II Stratocaster - Fender vermarktet diese Klasse über aggregierte Beliebtheit statt individuelle Signature-Zuordnung, und die üblicherweise genreprägend genannten Strat-Spieler (Hendrix, Stevie Ray Vaughan, Clapton, Gilmour) spielten alle Vintage- oder Custom-Shop-Instrumente, nicht diese Serienlinie.

Was stattdessen ehrlich zutrifft, ist strukturell: Dies ist die Gitarre, die Fender als die ernsthafte, in den USA gebaute Wahl für arbeitende Musikerinnen und Musiker positioniert, die Custom-Shop-nahe Bauqualität ohne Custom-Shop-Budget brauchen - Session-Musiker, Touring-Backline-Techniker und gigende Profis sind ihr reales, wenn auch weniger individuell dokumentiertes Publikum.

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