E-Gitarre

Fender American Professional II Telecaster

Fender · American Professional II Telecaster

Preis: 53 EUR – 4.885 EUR

Preisverlauf 04.09.2026 19.09.2026
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Verfügbarkeit: 9/10 (Häufig)

Dieselbe Drei-Generationen-Flaggschiff-Logik, die bereits bei der Stratocaster-Seite behandelt wurde, angewendet auf Fenders anderes Urdesign: ein Erlenkorpus (oder Roasted Pine), der Deep-C-Hals mit gerollten Kanten und geformtem Halsfuss und Tim Shaws V-Mod-II-Tonabnehmer, speziell für die Telecaster abgestimmt statt von woanders übernommen. Der wirklich neue Teil ist die Brücke - eine Hybrid-Lösung, die string-through-body oder top-load bespielt werden kann, mit kompensierten Messing-Bullet-Saddles - und ein Push-Push-Schalter, der anders als bei der Schwester-Stratocaster die Tonabnehmer in Serie schaltet, für den dicksten, humbucker-ähnlichsten Ton, den eine Serien-Fender-Telecaster je geboten hat.

Wo erhältlich? Zum günstigsten Angebot – 54 EUR Informationen zum Instrument

Informationen zu Fender American Professional II Telecaster

Diese Gitarre teilt Halstechnologie und Korpusholz-Optionen direkt mit der bereits behandelten American-Professional-II-Stratocaster dieser Session: Deep-C-Profil, gerollte Griffbrettkanten, Super-Natural-Satin-Finish, geformter Halsfuss und dieselbe Wahl zwischen Erle und Roasted Pine. Was wirklich Telecaster-spezifisch ist, sind Brücke und Tonabnehmer.

Die V-Mod-II-Telecaster-Tonabnehmer sind ein eigenständiges Design gegenüber dem V-Mod-II-Satz der Strat, von Tim Shaw speziell für dieses Instrument entwickelt, mit dedizierten Alnico-Magnettypen je Position statt von einem anderen Modell übernommen. Die Brücke ist eine echte konstruktive Abweichung sowohl von der vintage-3-Saddle-Tele-Brücke als auch von der schlichten 6-Saddle-Brücke der bereits hier behandelten Player Telecaster: ein Hybrid-Design, das entweder durch den Korpus (String-Through-Body) oder von oben durch die Brücken-Platte selbst (Top-Load) bespielt werden kann, bestückt mit kompensierten Messing-Bullet-Saddles, die für jede Saite individuell justierbare Intonation erhalten und dabei auf einen vintage-näheren Messington zielen als ein einfacher Stahl-Block-Saddle. Der Wechsel zu Top-Loading ändert den Saiten-Break-Winkel über den Saddles und gibt ein federnderes, elastischeres Gefühl, das Fender selbst mit dem Top-Wrapping der Saiten bei einer Les-Paul-Standard vergleicht.

Der Push-Push-Regler funktioniert hier anders als bei der Schwester-Stratocaster. Während der Push-Push der Strat den Halstonabnehmer zur jeweiligen Schalterstellung hinzufügt, verschaltet die Telecaster-Version Hals- und Stegtonabnehmer in SERIE - das erzeugt einen spürbar dickeren, humbucker-ähnlicheren Ton als jede Kombination, die ein Standard-Telecaster-Schalter erreichen kann, auf Kosten der breiteren Sieben-Wege-Schaltvielfalt der Stratocaster (die Telecaster bietet weiterhin nur ihre drei Standardpositionen plus diese eine Serien-Option).

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Quelle: https://reverb.com/item/91604532-fender-american-professional-ii-telecaster-deluxe-brand-new-75th-anniversary-dark-night-burst-rosewood-usa-tele-vintage-60s-70s-reissue-oversized-headstock-electric-guitar

Klangcharakter von Fender American Professional II Telecaster

Der Gesamtklang sitzt bewusst in der Mitte von Fenders Telecaster-Angebot - nicht so hell wie die American-Performer-Klasse, nicht so hoch im Output wie manch anderes Modell, stattdessen auf Balance ausgelegt. Der Stegtonabnehmer liefert knackige, artikulierte Akkorde und Arpeggios, der Halstonabnehmer einen samtigen, country-nahen Twang, und der Wechsel zu Top-Loading der Brücke verschiebt die klangliche Balance leicht sanfter, passend zum weicheren physischen Gefühl.

Der in Serie verschaltete Push-Push-Modus ist der wirklich unterscheidbare Klang, den diese Gitarre bietet: Aktiviert liefert er einen spürbar dickeren, komprimierteren, humbucker-ähnlicheren Output als jede Kombination auf einer standardmäßig verdrahteten Telecaster, ohne einen Single-Coil physisch gegen einen Humbucker zu tauschen - ein echter elektronischer Trick, keine subtile EQ-Verschiebung.

Hell Knackig Resonant Mittenbetont

Was Besitzer der Fender American Professional II Telecaster sagen

Die neue Hybrid-Brücke erhält in Besitzer- und Testerdiskussionen das konkreteste, detaillierteste Lob - zwischen dem Knacken von String-Through-Body und der Elastizität von Top-Load wechseln zu können, ohne Hardware zu tauschen, gilt als wirklich nützliches, nicht nur originelles Feature. Der in Serie verschaltete Push-Push-Schalter bekommt ähnlich positives, aber gezielteres Feedback: Spieler, die an einem dickeren, humbucker-näheren Ton von einer Telecaster interessiert sind, schätzen ihn besonders, während Spieler, die den Schalter nie berühren, einfach eine ansonsten klassisch anmutende Tele darunter haben.

Die V-Mod-II-Tonabnehmer werden durchgängig als wärmer und voller als das ursprüngliche V-Mod-Set beschrieben, ohne den von Testern als unverkennbar Fender bezeichneten Charakter zu verlieren - ein ausbalanciertes Upgrade, keine dramatische Neuerfindung.

Bespielbarkeit & Handling von Fender American Professional II Telecaster

Halsgefühl und Ergonomie spiegeln die American Professional II Stratocaster direkt - dasselbe Deep-C-Profil, dieselben gerollten Kanten und derselbe geformte Halsfuss gelten auch hier, wer die eine ausprobiert hat, bekommt also ein echtes Gefühl für den Hals der anderen. Spezifisch für diese Gitarre ist die Doppelpersönlichkeit der Brücke: String-Through-Body-Bespannung gibt den vertrauten straffen, knackigen Telecaster-Anschlag, während der Wechsel zu Top-Loading das Gefühl unter den Fingern spürbar weicher macht, beschrieben als federnder und elastischer - eine echte, unmittelbar hör- und fühlbare Setup-Wahl, die in der Gitarre eingebaut ist, statt einen Brücken-Tausch zu erfordern.

Das Gewicht variiert mit dem Korpusholz: Erle-Exemplare liegen in der dokumentierten Spanne von 7,15 bis 8,5 lb, während die Roasted-Pine-Option spürbar leichter ausfällt, im niedrigen bis mittleren 6-lb-Bereich - ein bedeutsamer Unterschied für Spieler, die Komfort über die etwas andere Resonanz der Erle stellen.

Empfohlenes Zubehör & Saiten für Fender American Professional II Telecaster

Auf der Standard-Mensur von 25,5 Zoll passen sowohl .009-.042 als auch .010-.046 je nach Vorliebe; Top-Loading der Brücke reduziert die Saitenspannung gegenüber String-Through-Body leicht, bei der Saitenstärken-Wahl mit zu berücksichtigen für Spieler, die das Gefühl feinjustieren. Für beide Bespannungsarten ist keine separate Hardware nötig - es ist eine eingebaute Setup-Option.

Der in Serie verschaltete Push-Push-Modus lohnt sich besonders mit einem Amp mit echter Headroom, denn er soll so nah an Humbucker-Dicke herankommen, wie es eine Telecaster mit Single-Coils nur kann - ein Kompressor oder leichtes Overdrive kann diesen Ton für Rock-Rhythmusarbeit weiter abrunden, ohne eine zweite Gitarre zu brauchen.

Technische Daten von Fender American Professional II Telecaster

Bauform Solidbody-E-Gitarre, Single Cutaway, angeschraubter Hals (Bolt-on)
Produktion Fender American Professional II Series, eingeführt 2020, gebaut in Corona, Kalifornien, USA
Korpus Erle (bei bestimmten Finishes Roasted Pine)
Hals Ahorn, angeschraubt, Deep-C-Profil, gerollte Griffbrettkanten, Super-Natural-Satin-Finish, geformter Halsfuss
Tonabnehmer 2x V-Mod-II-Telecaster-Single-Coils, von Tim Shaw entwickelt, mit dedizierten Alnico-Magnettypen je Position
Regler Master Volume mit Treble-Bleed-Schaltung, Master Tone, Dreiweg-Tonabnehmerschalter; ein Regler zusätzlich als Push-Push-Schalter, der die Tonabnehmer für einen dickeren, humbucker-ähnlicheren Ton in Serie schaltet
Brücke Hybrid-Top-Load-/String-Through-Body-Brücke mit kompensierten Messing-Bullet-Saddles; Top-Loading macht das Gefühl weicher und den Klang gegenüber String-Through-Body etwas sanfter
Gewicht Dokumentierte Spanne ca. 7,15-8,5 lb (3,2-3,9 kg); Roasted-Pine-Exemplare fallen spürbar leichter aus, niedriger bis mittlerer 6-lb-Bereich
Vorgänger Ersetzt die ursprüngliche American Professional Telecaster (2017-2020), selbst Nachfolgerin der American Standard Series (1987-2016)

Preisverlauf für Fender American Professional II Telecaster

Günstigster gesehener Preis: 53 EUR  ·  Teuerster gesehener Preis: 4.885 EUR

5.107 EUR52 EUR 04.09.2026 14.09.202615.09.202617.09.2026 19.09.2026
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Zur Geschichte von Fender American Professional II Telecaster

Die Firmengeschichte dieser Gitarre ist identisch mit der bereits recherchierten American Professional II Stratocaster: Die American Standard Series hielt Fenders USA-Flaggschiff-Position von 1987 bis 2017, als die American Professional Series sie mit Tim Shaws ursprünglichen V-Mod-Tonabnehmern und einem Modern-Deep-C-Hals ablöste, bevor die American Professional II 2020 mit den aktuellen, positionsspezifischen V-Mod-II-Tonabnehmern und verfeinerten Hals-Details kam.

Was sich hier speziell für die Telecaster ergänzen lässt: wie konservativ Fender bei dieser konkreten Form im Vergleich zur Stratocaster generell geblieben ist. Während die Strat vor Jahrzehnten einen zusätzlichen Tone-Regler und erweiterte Schaltoptionen bekam, überlebte die grundlegende Schlichtheit der Telecaster - drei Tonabnehmerpositionen, zwei Regler - von 1950 durch jede Flaggschiff-Generation hindurch im Wesentlichen unangetastet, diese eingeschlossen. Die neue Brücke und die Serien-Schaltoption sind echte Ergänzungen der Formel, keine wiederholte elektronische Überarbeitung, wie sie die Stratocaster erlebt hat. Für die tiefere Geschichte des Telecaster-Namens selbst - die Esquire-, Broadcaster- und Nocaster-Namenssaga von 1950/51 - siehe den bereits in dieser Recherche-Reihe behandelten Eintrag zur Player Telecaster.

Über Fender als Hersteller

Wie bei der Stratocaster-Version wird diese Telecaster in Fenders Flaggschiff-Werk in Corona, Kalifornien gebaut, positioniert oberhalb der in Mexiko gebauten Player-Linie und unterhalb des vollständig auf Bestellung gefertigten Custom Shop - die Gitarre, zu der Fender erwartet, dass arbeitende Musikerinnen und Musiker sowie ernsthafte Hobbyisten greifen, wenn sie eine wirklich in den USA gebaute, professionell spezifizierte Telecaster ohne Custom-Shop-Preis wollen.

Was für diese Form innerhalb von Fenders Fertigungsstrategie spezifisch ist: wie sie Fenders Bereitschaft zeigt, selbst das älteste, schlichteste Design wirklich neu zu konstruieren, wenn es einen echten funktionalen Grund dafür gibt - die Hybrid-Top-Load/String-Through-Brücke ist eine bedeutsame Abweichung von über siebzig Jahren Telecaster-Brücken-Konvention, eingeführt nicht als Marketing-Gag, sondern als direkte Antwort auf die bekannten Intonations- und Ton-gegen-Spannung-Kompromisse, über die Spieler bei Telecaster-Brücken seit Jahrzehnten diskutieren.

Bekannte Spieler & Aufnahmen mit Fender American Professional II Telecaster

Wie bei der bereits behandelten Stratocaster-Version vermarktet Fender die American-Professional-II-Klasse über aggregierte Beliebtheit statt individuelle Künstler-Endorsements, und kein verifizierter Profi ist speziell mit genau diesem Modell verbunden. Die genreprägenden Namen der Telecaster-Form - Keith Richards, Bruce Springsteen, Jeff Buckley - spielen alle Vintage- oder Custom-Shop-Instrumente statt dieser Serienlinie, dieselbe ehrliche Unterscheidung, die auch für die bereits recherchierte Player Telecaster gilt.

Das eigentliche Publikum dieser Gitarre ist strukturell, nicht individuell: Session-Musiker und Touring-Profis, die verlässliche, in den USA gebaute Konsistenz brauchen, ohne Custom-Shop-Kosten oder Wartezeiten.

Passende Ratgeber

  • Tonabnehmer-Typen erklärt: Single-Coil vs. Humbucker Details ansehen
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