Allgemeine Darstellung des Instrumentenmodells, nicht das konkrete auf einer verlinkten Plattform angebotene Exemplar.
Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Preis: 3.861 EUR – 4.270 EUR
Preisverlauf
Verfügbarkeit: 4/10 (Häufig)
Die Les Paul Custom geht auf einen konkreten, gut dokumentierten Wunsch von Les Paul selbst zurück, geäussert 1953-54: er wollte, dass die Gitarre wie ein Smoking aussieht. Dieses komplett schwarze Instrument mit Gold-Hardware wurde zur Black Beauty, dem ersten Gibson-Modell überhaupt, das mit der inzwischen legendären ABR-1-Tune-O-Matic-Brücke ausgestattet wurde - eine technische Premiere, die noch vor ihrer Einführung bei der Standard stattfand.
Informationen zu Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Die Geschichte hinter dem berühmtesten Spitznamen dieser Gitarre ist ungewöhnlich gut überliefert. Als Gibson Ende 1953 einen höherwertigen Begleiter zum ursprünglichen Les-Paul-Modell entwickelte, wird der Wunsch weithin direkt Les Paul zugeschrieben: er wollte ein schwarzes Finish, gezielt damit die Gitarre wie ein Smoking aussieht. Dieses komplett schwarze Instrument, kombiniert mit 24-karätiger Gold-Hardware, einem Ebenholz-Griffbrett mit Perlmutt-Block-Einlagen und mehrlagigem Korpus- und Kopfplatten-Binding, erwarb fast unmittelbar den Spitznamen Black Beauty - und einen zweiten, Fretless Wonder, wegen der ungewöhnlich flachen, niedrigen Bünde der originalen 1950er-Version, die besonders Jazz-Gitarristen wegen ihres geschmeidigen, schnellen Spielgefühls schätzten. Jenseits der Optik trug die Custom eine echte technische Premiere: sie war das allererste Gibson-Modell, das mit der ABR-1-Tune-O-Matic-Brücke ausgestattet wurde, einem Design, das später zum Standard über die gesamte Les-Paul-Linie hinweg wurde, hier aber debütierte, bevor die Standard es erhielt. Frühe Customs wurden mit einem einzelnen P-90-Tonabnehmer ausgeliefert, später auf zwei erweitert, bevor 1957 gemeinsam mit dem Rest der Les-Paul-Reihe auf Humbucker umgestellt wurde. Eine echte Rarität existiert innerhalb der Custom-Geschichte: eine Drei-Humbucker-Konfiguration wurde zwischen 1971-1973 und erneut kurz 1978 als Option angeboten, mit nur rund 163 gebauten Exemplaren - eine der seltensten Custom-Varianten, die Sammler aufspüren. Dieses 1990-2011er-Produktionsfenster trägt das 490R-(Hals)/498T-(Steg)-Humbucker-Set, das über die 1990er zu Gibsons Standard-Custom-Pickup-Paarung wurde, auf einem Mahagoni-Korpus mit Ahorn-Top, 24,75-Zoll-Mensur und der kleineren Kopfplattenform, zu der Gibson bis Ende der 1980er gewechselt hatte. Sonderbestellungen von 2000-2003 erlaubten Käufern ausdrücklich, Griffbrett-, Hals- und Korpusholz, Hardware-Typ und teils sogar Pickup-Wicklungsdetails und personalisierte Logo-Designs zu spezifizieren.
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Quelle: https://reverb.com/item/101323824-gibson-les-paul-custom-electric-guitar-1990-2011
Klangcharakter von Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Das 490R/498T-Humbucker-Paar, das ab den 1990ern zum Standard bei den meisten Customs wurde, ist das Tonabnehmer-Set, das Instrumente dieser Ära tragen, auch wenn sich in dieser Recherche kein unabhängig verifizierter Testbericht zum spezifischen Klangcharakter dieses Sets für dieses Modell fand - hier bewusst nicht mit unverifizierten Details ausgeschmückt.
Was Besitzer der Gibson Les Paul Custom (1990-2011) sagen
Besitzer und Sammler behandeln die Geschichte der Custom als eines der wirklich charmanteren Stücke Gibson-Lore, gerade weil sie auf einen konkreten, zitierbaren Wunsch zurückführbar ist statt auf eine vage Marketing-Herkunft - der Smoking-Vergleich wird über Quellen hinweg konsistent wiederholt statt eine einzelne unverifizierte Anekdote zu sein. Die Drei-Humbucker-Rarität von 1971-1978 zieht besondere Sammleraufmerksamkeit auf sich, angesichts der geringen Stückzahl, und wird als echter Ausreisser innerhalb der breiteren, konsistenteren Spezifikationsgeschichte der Custom behandelt.
Bespielbarkeit & Handling von Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Der Spitzname Fretless Wonder gehört speziell zu den ungewöhnlich flachen, niedrigen Bünden der originalen 1950er-Version - dieses spätere Produktionsfenster wird mit Standard-Gibson-Bundgröße ausgeliefert, statt jenes spezifische Vintage-Spielgefühl nachzubilden, auch wenn der Spitzname historisch weiterhin mit dem Custom-Nameplate verbunden bleibt.
Empfohlenes Zubehör & Saiten für Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Die Standard-Mensur von 24,75 Zoll passt gut zu .010-.046-Sätzen. Käufer, die ein Gebrauchtexemplar aus dem Sonderbestell-Fenster 2000-2003 in Erwägung ziehen, sollten die konkrete Konfiguration sorgfältig prüfen, da Griffbrett, Hals- und Korpusholz sowie Hardware alle nach ursprünglicher Käuferspezifikation individualisiert werden konnten, statt einem fixen Katalogeintrag zu folgen.
Technische Daten von Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
| Bauform | Solidbody-E-Gitarre, Single Cutaway, eingeleimter Hals (Set-Neck) |
|---|---|
| Produktion | Gibson USA, Les Paul Custom Series, 1990-2011, gebaut in Nashville, Tennessee, USA |
| Korpus | Mahagoni mit Ahorn-Top |
| Hals | Mahagoni, kleinere Kopfplatte (Post-späte-1980er-Stil) |
| Griffbrett | Gebundenes Ebenholz, 22 Bünde, Perlmutt-Block-Einlagen, mehrfach gebundene Kopfplatte |
| Mensur | 24,75 Zoll |
| Tonabnehmer | 490R (Hals) / 498T (Steg) Humbucker, Standard seit den 1990ern |
| Hardware | durchgehend Gold-plattiert |
| Brücke | ABR-1 Tune-O-Matic |
| Historische Premiere | erstes Gibson-Modell mit ABR-1-Tune-O-Matic-Brücke (1954), vor der Standard |
| Seltene Variante | Drei-Humbucker-Konfiguration 1971-1973 und kurz 1978 angeboten, ca. 163 gebaute Exemplare |
| Sonderbestell-Fenster | 2000-2003 Sonderbestellungen erlaubten käuferspezifiziertes Holz, Hardware und kosmetische Optionen |
Preisverlauf für Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Günstigster gesehener Preis: 3.861 EUR · Teuerster gesehener Preis: 4.270 EUR
Zur Geschichte von Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Kaum eine Gibson-Geschichte zieht eine so klare Linie von der geäusserten Vorliebe einer einzelnen Person zu einer dauerhaften Produktkategorie wie diese. Dass Les Paul wollte, dass sein eigenes Signature-Instrument formal genug aussieht für eine Bühne im Smoking, brachte direkt die Schwarz-Gold-Ästhetik hervor, die die Custom-Linie seit sieben Jahrzehnten definiert, und er und Mary Ford traten die gesamten 1950er über auf eigenen Customs auf, oft stark für ihre spezifischen Beduerfnisse modifiziert. Die technische Bedeutung der Gitarre verläuft parallel zu ihrer kosmetischen: die ABR-1-Tune-O-Matic-Brücke hier zuerst einzuführen, vor der Standard, markierte die Custom ebenso sehr als Gibsons Testfeld für Hardware-Innovation wie als Schaufenster für luxuriöse Ausstattung. Diese doppelte Identität - Flaggschiff-Kosmetik und gelegentliche technische Premieren - setzte sich durch Jahrzehnte allmählicher Spezifikations-Entwicklung fort, von der ursprünglichen Einzel-P-90-Konfiguration 1954 über den Humbucker-Wechsel 1957, die seltene und kurzlebige Drei-Humbucker-Option der frühen bis späten 1970er, bis hin zur standardisierten 490R/498T-Tonabnehmer-Paarung dieses 1990-2011er-Fensters.
Über Gibson als Hersteller
Gefertigt in Gibsons Werk in Nashville, Tennessee, als Flaggschiff-Kosmetik-Variante der Les Paul der Firma, gekennzeichnet durch Ebenholz-Griffbrett, Gold-Hardware und mehrlagiges Binding, ursprünglich 1953-54 auf persönlichen Wunsch von Les Paul selbst entwickelt.
Bekannte Spieler & Aufnahmen mit Gibson Les Paul Custom (1990-2011)
Les Paul selbst trat gemeinsam mit seiner musikalischen und Lebenspartnerin Mary Ford die gesamten 1950er über auf Les Paul Customs auf - oft stark nach eigenen Spezifikationen modifiziert - eine direkte, gut dokumentierte Verbindung zum Namensgeber des Modells, keine retrospektive Marketing-Assoziation. Kein verifiziertes Endorsement verbindet einen konkreten weiteren Künstler mit genau diesem 1990-2011er-Produktionsfenster.
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