Synthesizer reichen von einfachen, robusten Digitalgeräten bis zu komplexen Analoginstrumenten mit vielen möglichen Verschleißpunkten - was genau zu prüfen ist, hängt stark vom Typ ab, aber einige Grundlagen gelten überall.

Kurz-Checkliste

  • Jede Taste, jedes Pad und jeden Regler (Knöpfe, Fader, Taster) auf physisches Ansprechen testen - auf kratzende Potis oder Fader achten, ein häufiges und meist behebbares Problem.
  • Alle Ausgänge (Audio, MIDI, USB, CV/Gate falls vorhanden) prüfen und sicherstellen, dass sich das Gerät zuverlässig einschaltet, auch nach längerem Betrieb.
  • Mehrere Werks-Presets verschiedener Klangtypen laden und spielen, um zu prüfen, ob die Klangerzeugung (oder die Stimmschaltungen bei Analoggeräten) über die ganze Klaviatur gleichmäßig funktioniert.
  • Fragen, ob das Original-Netzteil dabei ist - viele Synths nutzen proprietäre Netzteile, die bei Verlust schwer zu ersetzen sind.
  • Bei Vintage-Geräten (grob analoge Instrumente aus den 1970er/80er Jahren) siehe unseren separaten Artikel zu Kondensator-, Batterie- und Chip-Alterungsrisiken speziell bei älteren Instrumenten.

Ein Synth, der "größtenteils funktioniert", kann zum richtigen Preis trotzdem ein sinnvoller Kauf sein - aber genau zu wissen, was nicht funktioniert, erlaubt entsprechend zu verhandeln, statt es erst nach dem Kauf zu entdecken.